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Radebeul
| Radebeul |
Radebeul liegt rechtselbisch
am Flußverlauf der Elbe.
Stadtgrenzen sind Dresden, Coswig und Reichenberg (OT von Moritzburg) |
| *Stand:
31.12.2006 |
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| Bundesland:
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Sachsen |
| Regierungsbezirk:
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Dresden |
| Landkreis:
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Meißen |
| Fläche: |
26,06
km²* |
| Einwohner:
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31.12.2006: 33.203 (davon m 16.082 / w 17.121)
31.12.2004: 32.818 (davon m 15.924 / w 16.894) |
| Bevölkerungsdichte: |
1.274
Einwohner je km²* |
| tiefster
Punkt: |
101
m ü. NN (Elbauen) |
| höchster
Punkt: |
256
m ü. NN (Wahnsdorf) |
| Postleitzahlen:
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01435
- 01445 |
| Vorwahl:
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0351 |
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Geografische
Lage:
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51° 06'
n. Br.
13° 39' ö. L.
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| Kfz-Kennzeichen: |
MEI |
| Stadtgliederung: |
Hauptortsteile
(2):
- Radebeul-Ost
(Alt-Radebeul) und Radebeul-West (Kötzschenbroda)
Weitere Ortsteile
(8):
- Fürstenhain,
Lindenau, Naundorf, Niederlößnitz, Oberlößnitz,
Serkowitz, Wahnsdorf, Zitzschewig
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Adresse
der
Stadtverwaltung: |
Pestalozzistraße
6, 01445 Radebeul
Offizielle Website: www.radebeul.de
E-Mail-Adresse: info@radebeul.de
Oberbürgermeister:
Bert Wendsche (parteilos)
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| Geschichte |
Im
Jahre 1349 wurde Radebeul erstmalig urkundlich erwähnt. Einige Ortsteile
tauchen bereits vorher in Urkunden auf. Der Name des heutigen Ortsteils
Naundorf fand sich schon 1144 in einer Urkunde. Es folgten 1271 Kötzschenbroda,
1287 Lindenau, 1315 Serkowitz, 1350 Wahnsdorf, 1366 Zitzschewig und 1533
Fürstenhain.
Für
das Jahr 1273 ist das erste Dokument über ein Radebeuler Bauwerk
datiert, die Kirche zu Kötzschenbroda. Später bekam sie den
Namen Friedenskirche, da am 27. August 1645 im Pfarrhaus der Kirche der
"Waffenstillstand von Kötzschenbroda" unterzeichnet wurde.
Er beendete den 30jährigen Krieg in Sachsen. Durch den Bau des Bahnhofes
1872 in Kötzschenbroda, und den somit verbundenen Eisenbahnanschluss,
wuchs die Attraktivität der Stadt erheblich. Die kleine Gemeinde
Radebeul und dessen Umland wuchsen um die Wende des 19. in das 20. Jahrhundert
sehr stark an. Dieses Anwachsen führte 1905 zur ersten Eingemeindung
des benachbarten Ortes Serkowitz. Mit Wirkung vom 1. April 1924 wurde
Radebeul zur Stadt erhoben und 1934 wurden die Nachbargemeinden Wahnsdorf
und Oberlößnitz eingegliedert. Westlich von Radebeul vollzog
sich in den 1920er Jahren eine ähnliche Entwicklung. So gliederte
die Gemeinde Kötzschenbroda 1920 die Gemeinde Lindenau ein und wurde
ebenfalls 1924 zur Stadt erhoben. Gleichzeitig wurden die Gemeinden Naundorf,
Zitzschewig und Niederlößnitz eingegliedert. Beide Städte
Radebeul und Kötzschenbroda wurden dann zum 1. Januar 1935 unter
dem Namen Stadt Radebeul zusammen geschlossen und zum Stadtkreis erklärt
(damals bereits ca. 35000 Einwohner). Es gibt Vermutungen, dass der Name
Radebeul gewählt wurde, da Kötzschenbroda zu undeutsch klang.
Die Kreisfreiheit endete jedoch 1947, als sie wieder zum Landkreis Dresden
kam. Im Jahre 1995 wurde Radebeul zur Großen Kreisstadt erklärt
und mit der Auflösung des Landkreises Dresden kam sie zum Landkreis
Meißen.
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| Kultur
und Sehenswürdigkeiten |
Radebeul
ist bekannt für seine Weinberge und die Weinkelterei Schloss Wackerbarth
(Radebeul liegt an der Sächsischen Weinstraße). Erste Belege
für den Weinanbau hier sind bereits für das Jahr 1324 zu finden.
Großen Zuspruch erfährt jedes Jahr das Karl-May-Fest am Himmelfahrtswochenende
und das Herbst- und Weinfest mit Wandertheater-Festival, i.d.R. am letzten
Wochenende im September.
Weitere Sehenswürdigkeiten
in Radebeul sind das Karl-May-Museum Radebeul, das Grab von Karl May,
das Bilzbad (benannt nach Friedrich Eduard Bilz 1842-1922), das Haus Sorgenfrei,
ein Weingut, erbaut 1785/1788 im sogenannten Dresdner Zopfstil im Übergang
vom Rokoko zum Klassizismus und der Lößnitzdackel, eine Schmalspurbahn,
die von Radebeul-Ost über Moritzburg nach Radeburg führt. Andere
das Stadtbild prägende Bauwerke sind der Wasserturm, die Friedensburg,
der Bismarckturm und das Spitzhaus.
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| Persönlichkeiten |
- Frank-Jürgen
Weise, Vorsitzender der Bundesagentur für Arbeit, ist in Radebeul
geboren.
- Wolfgang
Mischnick, der ehem. Bundesminister der FDP, ging im Radebeuler Gymnasium
"Luisenstift" zur Schule.
- Eine Zeitlang wohnte der sächsische Ministerpräsident Kurt Biedenkopf mit seiner Frau Ingrid in den Weinbergen Radebeuls.
- Die Maler
Paul Wilhelm (Maler) (1886-1965) und Karl Kröner lebten in Radebeul.
- Der Schriftsteller
Karl May wirkte und starb in Radebeul.
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| Städtepartnerschaften |
- St. Ingbert
(Saarland,BRD)
- Sierra
Vista (Arizona, USA)
- Obuchow
(Ukraine)
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| Quellen: |
Wikipedia
(freie Enzyklopädie): www.wikipedia.org - GNU
Free Documentation License
Statistische
Landesamt des Freistaates Sachsen: www.statistik.sachsen.de
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