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Donnerstag, 05 Oktober 2017 00:07

Schloss und Park Pillnitz

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Künstliche Ruine im Weinberg Pillnitz nicht mehr verkehrssicher!
 
Die historische künstliche Ruine im Weinberg über Pillnitz, auch bekannt als gotische Ruine, wird in Kürze und auf unbestimmte Zeit mit einem Bauzaun gesichert und sollte ab sofort nicht mehr betreten werden!
 
Dem Bauwerk musste in einer kürzlich stattgefundenen Überprüfung ein in großen Teilen äußerst schlechter baulicher Zustand attestiert werden. Der Verbund der gemauerten Tür- und Fensterstürze ist durch jahrelangen Feuchtigkeits- und Frosteinwirkung nicht mehr gegeben.

Es besteht keine Verkehrssicherheit mehr!
Das Betreten der Ruine birgt Gefahren!

Sofern die Witterung es zulässt, sollen noch in diesem Jahr wesentliche Sicherungsmaßnahmen als Sofortmaßnahmen unter Federführung der SIB Niederlassung Dresden 1 durchgeführt werden. Das weitere Vorgehen erfolgt in Abstimmung mit den Staatlichen Schlössern, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH.


Die Ruine, die sich vor allem bei Pillnitzern größter Beliebtheit erfreut, wurde um 1785 als Teil der Landschaftsgestaltung um das Schloss Pillnitz und „Sommerfrische“ der Kurfürsten und Könige errichtet. Sie befindet sich auf einer Anhöhe über dem Friedrichsgrund nördlich des Dresdner Stadtteils Pillnitz. Sie wurde im Stil der Neogotik an Stelle einer vormals in diesem Bereich befindlichen, mittelalterlichen Wehranlage erbaut. Ihr Sinnbild der Vergänglichkeit alles Geschaffenen gilt als eine bewusste und gelungene Ergänzung zum etwa 500 Meter südlich gelegenen barocken Schloss und Park Pillnitz. Der Bau erfolgte streng nach den Vorgaben des Gartentheoretikers Christian Cay Lorenz Hirschfeld.

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  • Quelle: SIB - Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement
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