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Sonntag, 10 Juli 2016 12:17

Berufliche Weiterbildung in Freiberg

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Freie Plätze für Ausbildung zum/zur „Staatlich geprüften Techniker/-in“ in der Fachrichtung Geologietechnik -

Mit dem Beginn des neuen Schuljahres am 8. August 2016 besteht am Beruflichen Schulzentrum für Technik und Wirtschaft "Julius Weisbach" in Freiberg wieder die Möglichkeit, eine Ausbildung zum/zur „Staatlich geprüften Techniker/-in“ in der Fachrichtung Geologietechnik zu beginnen.

Der Freistaat Sachsen gehört zu den traditionellen Bergbaustandorten in Deutschland. Um den Standort zu sichern und weiterzuentwickeln benötigen die Unternehmen und Verwaltungen qualifizierte Arbeitskräfte zur Sicherung ihres Fach- und Führungskräftebedarfs. Diesen Fachkräftebedarf  zu decken ist eine der größten Herausforderungen, vor der Unternehmen und Verwaltungen in den kommenden Jahren und Jahrzehnten stehen werden.

In diesem hat Jahr die Anzahl der Anmeldungen zum Stichtag nicht ausgereicht, um die festgelegte Mindestanzahl für eine Klassenbildung abzusichern. Daher war zu befürchten, dass keine Klasse zustande kommt. Die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften in den Disziplinen der Rohstoffwirtschaft ist eine traditionelle Stärke der sächsischen Bildungslandschaft besonders in Freiberg. Für den Aufnahmejahrgang 2016/2017 wurde nun seitens des Kultusministeriums eine Ausnahmegenehmigung zur Bildung einer Klasse erteilt, um Kontinuität in der Ausbildung zu gewährleisten. Damit wird sichergestellt, dass auch zukünftig Fachkräfte auf allen Ebenen der Rohstoffwirtschaft zur Verfügung stehen.

Derzeit sind noch ca. 10 bis 15 Plätze frei. Nach Aussage der Schulleitung ist auch ein leicht verspäteter Einstieg von Teilnehmern nach individueller Absprache möglich.



Hintergrund:
In der zweijährigen, in Deutschland an öffentlichen Schulen einmaligen Aufstiegsfortbildung werden Fachkräfte der mittleren Ebene praxisorientiert ausgebildet. Der Einsatz erfolgt z. B. in Ingenieurbüros, Bohrunternehmen, geologischen Landesämtern oder kommunalen Einrichtungen.

Voraussetzung für die Ausbildung zum/zur „Staatlich geprüften Techniker/-in“ sind in der Regel eine abgeschlossene Berufsausbildung und mindestens einjährige Praxiserfahrungen oder eine mehrjährige Berufstätigkeit auf gewerblich-technischem Gebiet. Dienstzeiten bei der Bundeswehr werden berücksichtigt.

Techniker für Bohr- oder Geologietechnik üben keinen Massenberuf aus und sind bei den Unternehmen begehrt. In Abhängigkeit von den Einsatzbedingungen ist die Ausbildung für Frauen und Männer gleichermaßen geeignet.


Weitere Informationen unter:
Berufliches Schulzentrum für Technik und Wirtschaft "Julius Weisbach"
Schachtweg 2
09599 Freiberg
Schulleiter Dr. Frank Wehrmeister
Tel.: 03731 / 301500
Fax: 03731 / 301600
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.bsz-freiberg.de

Weitere Informationen

  • Quelle: SMWA - Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
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