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Montag, 11 Juli 2016 23:14

Meißen: Straße öffnet am Mittwoch halbseitig

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Trotz intensiver Arbeiten mit Einsatz eines 2. Bohrgerätes und Samstageinsatz kann die halbseitige Befahrbarkeit der Straße für den öffentlichen Verkehr am Knorrefelsen in Meißen erst am Mittwoch, dem 10. August 2016, ab 18 Uhr gewährleistet werden. Bis dahin bleibt die derzeitige Umleitungsführung über die S 88 und K 8010 weiter bestehen.

Die Arbeiten sind am Montag, dem 08. August 2016, mit Beginn des Schuljahres soweit fortgeschritten, dass in Abstimmung mit der Baufirma zumindest die Durchfahrt der Schulbusse in den Morgenstunden erfolgen kann. Außerhalb dieser Zeit erfolgt die Verbindung von der Bushaltstelle an der S 88 über die Bergstraße zur Karpfenschänke zu Fuß.







Meldung vom 21. Juli 2016

Technische Lösung für Knorrefelsen

Die bedrohliche Nachricht kam überraschend: Das Freiberger Ingenieurbüro Bartsch hatte bei einer vom Landratsamt beauftragten Untersuchung am Knorrefelsen in Meißen erhebliche Schäden registriert und eine sofortige Notsicherung mit folgender Sanierung der rund 100 Meter Felsenfläche angemahnt.


Zunächst musste die Kreisstraße 8010 aufgrund des hohen Gefährdungspotenzials auf dieser relativ engen Straße gesperrt werden. Die Proteste der anliegenden Unternehmen – vor allem Lokale, Pensionen und Hotels an der sächsischen Weinstraße und dem Elberadweg – sind verständlich. Doch angesichts der wechselhaften Witterung in diesen Sommermonaten mit Starkregen, Hagel, Sturm gab es nach Aussage des zuständigen Beigeordneten Andreas Herr „keine sichere Alternative“. In den letzten Tagen wurde gemeinsam mit dem Ingenieurbüro an einer technischen Lösung auf Zeit gearbeitet: Die Felsfläche zur Straße wird teilweise vernetzt. Der Netzvorhang soll oben und unten befestigt werden, um die Funktion einer „Fangschürze“ erfüllen zu können. Die restliche Felswand erhält auch mit Rücksicht auf den Naturschutz – in den Felsnischen wachsen seltene Pflanzen – eine Prallwand. „Da diese Wand“, so die Amtsleiterin Petra Otto, „die ohnehin nicht sehr komfortable Straßenbreite weiter reduziert, können wir nur eine einspurige Öffnung veranlassen. Der Verkehr wird per Ampel geregelt.“

In der 31. Kalenderwoche soll diese Sicherung beendet sein. Bereits am Freitag, dem 22. Juli, wird die Kreisstraße 8010, Höhe Klärwerk, mit einer neuen Decklage plus einem Geogitter saniert und für den Anliegerverkehr freigegeben. Am Mittwoch nächster Woche folgt die Öffnung der Straße für den Gesamtverkehr. Dazu Petra Otto: „Eigentlich war ein grundhafter Ausbau geplant, doch die kritische Situation aufgrund der Straßensperrung am Knorrefelsen mit weiträumigen Umleitungen hat zum Umdenken geführt.“

Parallel zu all diesen Arbeiten hat die Vorbereitung der Felssanierung begonnen, d. h., der Felsen muss vernagelt werden.

Nicht betroffen von Sperrungen sind übrigens der Elberadweg, die Böschungsschulter an Knorrefelsen sowie der Aussichtspunkt.







Meldung vom 13. Juli 2016 00:07

Meißen: Vollsperrung Elbtalstraße bleibt

Die Steine auf der Fahrbahn Elbtalstraße – am Knorrefelsen in Meißen – Baulastträger ist der Landkreis - beunruhigten die Mitarbeiter der Straßenmeisterei seit etlichen Wochen. Vor drei Jahren wurde bereits der Felsen auf der Elbseite saniert, nun – so war die Vermutung – drohten offensichtlich von der Gegenseite Gefahren.

Rund 100 Meter lang ist der Felsen in der engen Kurve. Ein Aussichtspunkt ist seit Jahren aus Sicherheitsgründen gesperrt. Doch bislang gab es keine Anzeichen für poröses Gestein. Die Landkreisverwaltung beauftragte das Freiberger Ingenieurbüro Michael Bartsch mit der Untersuchung. Mittels Drohne wurde das Areal überflogen, fotografiert und ausgewertet. Die Botschaft war alles andere als positiv: Gefahr in Verzug! Die Straße muss sofort gesperrt werden! Noch am Tag der Auswertung – es war der 11. Juli – wurde die Elbtalstraße zunächst provisorisch geschlossen. Die Amtsleiterin Petra Otto erklärte dazu: „Neben Geröll haben sich Felsplatten von erheblichem Umfang und damit Gewicht gelöst. Etliche haben einen Durchmesser von einem Meter und mehr.“

Am nächsten Morgen trafen sich die Verwaltungen des Landkreises, der Stadt Meißen, der Gemeinde Diera-Zehren, die Straßenmeisterei und die Polizei zu einem ersten Krisengespräch. Im Ergebnis waren sich alle einig: Die Straße muss komplett und sicher gesperrt werden! Während oder nach einem Starkregen, wie in diesem Sommer immer wieder zu erleben, seien die Gefahren nicht zu überschauen.

Die Straßensperrung ist für die Unternehmen entlang der Weinstraße mitten in der Ferienzeit eine „bittere Pille“. Es gibt nur eine schwache Hoffnung, dass der mit der Sicherung beauftragte Planer eine Lösung für eine halbseitige Straßen-Sperrung anbietet. Doch in den nächsten 14 Tagen bleibt es bei der Vollsperrung und der bereits für den Ausbau der Kreisstraße 8010 ausgeschilderten Umleitung über Meißen Bohnitzsch, Diera, Zadel. Eine Sicherung für den Elberadweg ist bereits gefunden, der damit offen bleiben kann.

Wie geht es weiter? Ohne große bürokratische Hürden wird das Landratsamt die Sanierungsarbeiten veranlassen. Der Felsen wird aufwendig gesichert und vernadelt. Allerdings werden die Arbeiten weit über das Ferienende hinausgehen, so dass in den nächsten Wochen eine Lösung für den Schülerverkehr gefunden werden muss. Als erstes Provisorium für Müllabfuhr, Rettungswagen, Lieferfahrzeuge soll der Karpfenschänkenweg dienen. Die verkehrsrechtliche Anordnung trifft die Kreisverwaltung.







Meldung vom 11. Julie 2016

Meißen: Gefahr für Leib und Leben

Mit sofortigem Vollzug wird die Elbtalstraße  (Kreisstraße 8010) im Verkehrsbereich Knorrefelsen in Meißen voll gesperrt.

Grund ist eine Fels-Untersuchung, die eine akute Steinschlaggefahr ergeben hat. Die Vollsperrung erfolgt am 11. Juli 2016 auf zunächst unbestimmte Zeit durch die zuständige Straßenmeisterei. Eine Umleitung wird erst in den nächsten Tagen ausgeschildert.

Weitere Informationen

  • Quelle: Landratsamt Meißen, 01662 Meißen - www.kreis-meissen.org
Letzte Änderung am Donnerstag, 04 August 2016 23:43
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