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Samstag, 17 Dezember 2016 00:26

Dresden: Staatsoperette und Theater der jungen Generation im Kraftwerk Mitte offiziell eingeweiht

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- Ulbig: „Höchster Kulturgenuss in charmanter Industriekultur“ -

Innenminister Markus Ulbig nimmt heute am Festakt der Stadt Dresden anlässlich der Eröffnung des Neubaus der Staatsoperette und des Theaters der jungen Generation im Kraftwerk Mitte teil. Die Stadt Dresden erhält für die Umnutzung des ehemaligen Heizkraftwerks 10 Millionen Euro aus dem Bund-Länder-Programm „Stadtumbau Ost“.

„Das ehemalige Kraftwerk Mitte vereint schützenswerte Industriekultur mit einem hochwertigen Neubau. Die Umnutzung des Gebiets in Dresdens Mitte ist ein gelungenes Beispiel der Städtebauförderung. In dem Kunst- und Kulturquartier gibt es nun höchsten Kulturgenuss in charmanter Industriekultur, der weit über die Grenzen der Stadt geschätzt werden wird“, sagte Innenminister Ulbig.

Ulbig hat mit der damaligen Dresdner Oberbürgermeisterin Helma Orosz im Jahr 2013 eine entsprechende städtebauliche Vereinbarung unterzeichnet. Die Finanzhilfen des Freistaates Sachsen und des Bundes sind vorrangig für den Teilbereich „Staatsoperette Dresden/Theater der jungen Generation“ bestimmt. Damit konnten die historische Maschinenhalle saniert - das zukünftige Zugangsfoyer - sowie das Gebäude in der Ehrlichstraße 2 zum Verwaltungs- und Bürogebäude für den Theaterbetrieb nutzbar gemacht werden.

Neben der Unterstützung für Staatsoperette und dem Theater der jungen Generation erhielt die Landeshauptstadt Dresden weitere Finanzhilfen für die Sanierung der Gebäude, die die Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden und das Heinrich Schütz Konservatorium Dresden bereits nutzen. In das Kraftwerk Mitte sollen weiterhin Akteure der Kreativwirtschaft einziehen. Für die Sanierung dieser Gebäude werden nochmals 1,2 Millionen Euro Finanzhilfen von Bund und Freistaat Sachsen bereitgestellt.

Die Aufwertung des Gesamtareals des ehemaligen Heizkraftwerks Mitte ist die wichtigste städtebauliche Maßnahme in den Bereichen „Aufwertungsgebiet Mitte“ und „Westlicher Innenstadtrand“ der Landeshauptstadt Dresden. Seit 2012 gab es für beide Stadtumbaugebiete Finanzhilfen von knapp 26 Millionen Euro. Die Revitalisierung der bedeutendsten innerstädtischen Industriebrache der Stadt gilt als zentraler Baustein einer nachhaltigen Stadtentwicklung, da neben der städtebaulichen Bedeutung die Ansiedlung von Theatereinrichtungen, Museums-/Ausstellungsflächen, Bildungseinrichtungen, Gastronomie und Büroflächen die vorhandenen Angebote im Bereich Bildung, Kunst und Kultur weiterentwickelt und die lokale Wirtschaft stärkt.

Informationen zum Kraftwerk Mitte und zu den Angeboten gibt es unter: http://www.kraftwerk-mitte-dresden.de/

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  • Quelle: SMI - Sächsisches Staatsministerium des Innern
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