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Donnerstag, 25 Mai 2017 00:32

Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Dresden erhält Neubau

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Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange: „Dresden wird Anziehungspunkt für die besten jungen Wissenschaftler aus aller Welt.“
 
Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Dresden wird einen Neubau erhalten. Der Freistaat Sachsen stellt 22 Millionen Euro dafür bereit, die notwendige Infrastruktur für herausragende Forschung und Patientenversorgung in der Onkologie zu schaffen. Dresden ist seit 2015 einziger Partnerstandort des renommierten NCT in Heidelberg und teilt dessen Anspruch, das NCT zu einem internationalen Spitzenzentrum der patientennahen Krebsforschung und Krebstherapie zu entwickeln. Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange: „Mit der heutigen Grundsteinlegung für den NCT-Neubau werden die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass Forschern eine weltweit einmalige Verbindung von neuartigen OP-Methoden, biologischer Bildgebung, modernster Krebsmedikamente und hochpräziser Strahlentherapie unter einem Dach zur Verfügung steht. Zudem werden Einrichtungen für Patientenstudien zu neuen Ansätzen in der Medizinischen Onkologie, der Molekularen Tumordiagnostik und eine Reihe spezialisierter Forschungslabore geschaffen. Die hervorragenden Forschungsbedingungen sichern nicht nur den Bio-Medizin-Standort Dresden. Das NCT und damit Sachsen hat das Potential, zu einem Anziehungspunkt für die besten jungen Wissenschaftler aus aller Welt zu werden. Nicht zuletzt haben Tumorpatienten hier ausgezeichnete Aussichten, den neuesten Erkenntnissen entsprechend behandelt zu werden.“

Das im Aufbau befindliche  NCT Dresden wird gemeinsam getragen vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), dem Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, der Medizinischen Fakultät der TU Dresden und dem Helmholtz-Zentrum Dresden Rossendorf (HZDR). Die NCT-Mitglieder verbindet der Fokus auf Krebsforschung und –medizin, wissenschaftliche und klinische Exzellenz in der Onkologie, enge fachübergreifende Zusammenarbeit am Standort und mit den Partnerstrukturen in Heidelberg. Dazu gehören gemeinsame Forschungsaktivitäten, Anträge, Publikationen und Angebote für Patienten und die Bereitschaft, eigene Ressourcen, wie beispielsweise Personal oder Geräte, zur Realisierung der programmatischen Ziele des NCT einzusetzen.

Aktuell arbeiten in der Hochschulmedizin Dresden mehr als 500 Ärzte, Forscher und weitere Mitarbeiter daran, krebskranke Patienten auf höchstem Niveau zu versorgen und durch Forschungen die Therapien von Krebserkrankungen weiter zu verbessern. Im HZDR sind es weitere 150 Forscher und Mitarbeiter. Mit dem Aufbau des NCT ist ein Potential von weiteren 200 neuen Stellen gegeben. Nach der Aufbauphase erhält das NCT Dresden von 2019 an eine jährliche Förderung von 15 Millionen Euro, die zu 90 Prozent vom Bund und zu 10 Prozent vom Freistaat Sachsen finanziert wird.

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  • Quelle: SMWK - Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst
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