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Mittwoch, 02 Juni 2021 00:18

Stauseebad Cossebaude öffnet ab 24. Juni 2021

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Dresdner Bäder GmbH und Vattenfall Wasserkraft GmbH sichern Badebetrieb für die Freibadsaison 2021
 
Um den Badbetrieb im Stauseebad Cossebaude für die Saison 2021 zu sichern, haben die Dresdner Bäder GmbH und die Vattenfall Wasserkraft GmbH eine Zwischenvereinbarung zur Haltung des Wasserstandes geschlossen und den Pachtvertrag entsprechend erneuert. Damit kann die Dresdner Bäder GmbH jetzt die Saison vorbereiten und das Stauseebad Cossebaude zum Donnerstag, 24. Juni öffnen.

Sportbürgermeister Dr. Peter Lames: "Ich freue mich, dass es nunmehr gelungen ist, eine Zwischenvereinbarung für die Haltung des Wasserstandes zu schließen und damit einen Badbetrieb für die Freibadsaison sicherzustellen. Diese Zwischenvereinbarung dokumentiert das gemeinsame Wollen beider Parteien, die Zukunft der Gesamtanlage positiv zu gestalten."

Die Vattenfall Wasserkraft GmbH als Eigentümer und Betreiber des Pumpspeicherwerkes Niederwartha hatte eine vorläufige energiewirtschaftliche Stilllegung der Anlage bei der Bundesnetzagentur beantragt. Die Landeshauptstadt Dresden befindet sich seitdem mit dem Unternehmen in Gesprächen, wie eine zukünftige Nutzung des Standortes erfolgen kann. Dabei ist es Priorität, den aktuellen Wasserstand im unteren Staubecken aufrecht zu erhalten und damit die Zukunft des Stauseebades Cossebaude zu sichern.

Als Grundlage der weiteren Gespräche wurde eine gemeinsame Eckpunktevereinbarung durch beide Parteien erarbeitet und Ende 2020 unterzeichnet. Schwerpunkte der Vereinbarung waren dabei die gemeinsame Erarbeitung eines Übertragungskonzeptes der Gesamtanlage des Pumpspeicherwerkes Niederwartha sowie die damit verbundene Einhaltung der technischen, rechtlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Stilllegungsprozess.

Mit der Unterzeichnung bekräftigte die Stadt ihr Ziel, den unteren Stausee mit dem jetzigen Wasserstand dauerhaft als Teil des Stauseebades Cossebaude zum Badebetrieb zu nutzen. Beide Partner wollen nun gemeinsam vertieft den Weg beschreiben, die verschiedenen Zielstellungen in Einklang zu bringen. Die Technischen Werke Dresden GmbH haben diese Aufgabe übernommen und mit der Umsetzung die SachsenEnergie AG beauftragt. Dabei wird mit Unterstützung durch die STESAD GmbH ein Nachnutzungskonzept für das gesamte Areal entwickelt, eine Kostenermittlung angestellt und eine Risikobetrachtung durchgeführt. Damit soll bis Ende des Jahres die Grundlage gegeben sein, mit der Vattenfall Wasserkraft GmbH in konkrete Übernahmeverhandlungen zu treten.

Weitere Informationen

  • Quelle: Landeshauptstadt Dresden - www.dresden.de

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