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Mittwoch, 16 Juli 2014 23:21

Bund gibt 2014 sechs Millionen Euro für den Aufbau des Residenzschlosses

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Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters besucht die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

„Das Dresdner Residenzschloss beeindruckt heute wieder völlig zu Recht eine Vielzahl von Besuchern aus aller Welt. Gleichzeitig ist es auch eine der bedeutendsten Kulturbaustellen in Ostdeutschland“, erklärte Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters bei ihrem Besuch in Dresden. „Über die Programme ´Invest Ost´, das Aufbauprogramm Kultur in den neuen Ländern und Förderungen der Kulturstiftung des Bundes sind aus dem Etat meines Hauses bisher insgesamt rund 45 Millionen Euro in die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden geflossen. Zusätzlich wurden für dieses Projekt Ende letzten Jahres durch den Bundestag Mittel in Höhe von 5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, die durch mein Haus vergeben werden. Auch für das laufende Jahr ist eine weitere Beteiligung des Bundes in Höhe von 6 Millionen Euro vorgesehen.“

Über das Programm „Investitionen für nationale Kultureinrichtungen in Ostdeutschland“ (Invest Ost) wurden in den vergangenen Jahren neben den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden zum Beispiel auch die Kunstsammlungen Chemnitz, das Bach-Archiv Leipzig oder das Deutsche Hygienemuseum gefördert. Zwischen 2009 und 2013 investierte der Bund über dieses Programm rund 7 Millionen Euro im gesamten Freistaat.  

„Wir sind dem Bund sehr dankbar für sein Engagement. Das Geld ist bei uns sehr gut angelegt. Der Freistaat ist ein verlässlicher Partner für die sächsische Kultur. Auch deshalb werden wir die Mittel für das Kulturraumgesetz um 5 Millionen erhöhen. Dies trägt dazu bei, die kulturelle Vielfalt in allen Regionen Sachsens zu erhalten“, führt Kunstministerin Sabine von Schorlemer aus.

Kulturstaatsministerin Prof. Grütters informierte sich vor Ort über den Stand der Baumaßnahmen und die aktuellen Planungen sowie über laufende Ausstellungen.

„Das Engagement des Bundes ist für den weiteren Ausbau des Residenzschlosses von kapitaler Bedeutung. Es gibt dem Baufortschritt Dynamik und trägt dazu bei, dass wir bald für unser Publikum im ersten Obergeschoß Ost und Nord neue Museumsräume mit den reichen Beständen der Rüstkammer eröffnen können“, erläutert Hartwig Fischer, Generaldirektor Staatliche Kunstsammlungen Dresden.

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  • Quelle: SMWK - Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst
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