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Freitag, 10 März 2017 00:11

20.000 Euro Schaden nach Rückwärtsfahren auf der Autobahn

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Zeit:       08.03.2017, gegen 22.20 Uhr
Ort:        Bundesautobahn 4, Dresden-Erfurt, Anschlussstelle Wilsdruff
 

Stand: 09.03.2017, 13:45 Uhr

20.000 Euro Sachschaden sind das Ergebnis eines ungewöhnlichen Verkehrsunfalls, der sich Mittwochabend auf der Autobahn 4 ereignete.

Der Fahrer (32) eines Renault Megan befuhr die Autobahn aus Richtung Dresden in Richtung Erfurt und wollte eigentlich an der Anschlussstelle Wilsdruff abfahren. Dabei war der 32-Jährige jedoch zu weit gefahren. Noch in Höhe der Anschlussstelle fuhr er rückwärts, offenbar um noch die Abfahrt zu erreichen. Beim Rückwärtsfahren stieß er gegen einen Lkw Volvo (Fahrer 21), der in Richtung Erfurt fuhr. Durch den Anstoß wurde der Renault wieder nach vorn geschoben und stand quer auf der Fahrbahn. Ein weiterer nachfolgender Lkw Mercedes (Fahrer 56) musste zwischen den beiden Fahrzeugen hindurch fahren. Dabei kam es zu einem Anstoß des Lkw Mercedes und dem Renault. Alle Fahrer blieben unverletzt.

Bei einem Atemalkoholtest stellte sich heraus, dass der Renaultfahrer unter Alkoholeinfluss stand. Der Test ergab bei ihm einen Wert von 0,72 Promille. Die Polizisten veranlassten eine Blutentnahme und nahmen den Führerschein des Mannes in Verwahrung.

Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten aus einem beschädigten Tank des Lkw Volvo den Dieselkraftstoff abpumpen. Im Zuge der Einsatzmaßnahmen stand nur der linke Fahrstreifen der Autobahn für den Fahrverkehr zur Verfügung. (ju)

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  • Quelle: Polizeidirektion Dresden
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