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Freitag, 08 Dezember 2017 23:10

Trickbetrügern das Handwerk gelegt

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Stand: 08.12.2017, 14:00 Uhr
 
Im Zuge umfangreicher Ermittlungen konnte die Dresdner Kriminalpolizei einer Gruppe von sechs Männern neun Betrugsstraftaten nachweisen. Das Sextett hatte mit dem sogenannten Polizeibeamten-Trick ältere Menschen um ihr Erspartes gebracht.
 
Sie gingen immer nach dem gleichen Schema vor. Einer der Täter meldete sich via Telefon bei den Senioren und gab sich als Polizeibeamter aus. Er teilte den Angerufenen mit, dass ihr Name auf der Liste einer Einbrecherbande stände. Diese Bande wäre teils noch auf freien Fuß und würde auch mit den Banken zusammenarbeiten. Die Senioren wurden aufgefordert, ihr Geld vom Konto abzuheben. Danach würde ein Kriminalbeamter vorbeikommen und das Geld in „sichere“ Verwahrung nehmen.

Mit dieser Masche erbeuteten sie zwischen März und April 2017 allein in Dresden knapp 60.000 Euro Bargeld sowie Schmuck im Wert von weiteren 6.000 Euro. Bei den Betroffenen handelt es sich um vier Seniorinnen im Alter zwischen 72 und 87 Jahren. Die anderen fünf Fälle ereigneten sich in Hamburg, Templin, Lübeck und Nauen. Mit diesen summierte sich der Gesamtschaden auf rund 160.000 Euro.

Am 18. April konnten Dresdner Polizeibeamte einen Tatverdächtigen (37), der sich bei den Senioren als Kriminalbeamter ausgegeben hatte, auf frischer Tat stellen. Er hatte mehrere tausend Euro bei sich. Das Geld wurde sichergestellt (19.04.2017). Im Zuge der weiteren Ermittlungen machten die Kriminalisten auch seine Komplizen im Alter von 21 bis 25 Jahren bekannt.

Das sichergestellte Geld in Höhe von 43.000 Euro wurde drei Betrugsstraftaten in Dresden zugeordnet. Zwei ältere Damen erhielten ihren Anteil bereits wieder. Heute konnten die Polizisten der dritten Seniorin ihr Erspartes zurückgeben. (ml)

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  • Quelle: Polizeidirektion Dresden
Letzte Änderung am Freitag, 08 Dezember 2017 23:13
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