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Montag, 01 Januar 2018 14:37

Durchsuchungen nach Messerattacke am Hauptbahnhof Nord

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Zeit: 30.12.2017, 17.35 Uhr
Ort: Dresden-Seevorstadt
 
Stand: 17.01.2018, 15:45 Uhr
 
In dem Verfahren der Staatsanwaltschaft und der Polizeidirektion Dresden wegen der gewaltsamen Auseinandersetzung Minderjähriger am 30. Dezember 2017 an der Haltestelle Hauptbahnhof Nord in Dresden wurden heute drei Wohnungen in Dresden durchsucht. Ein 17jähriger hatte bei der Auseinandersetzung eine Stichverletzung erlitten.

In dem Verfahren wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes ist ein 12-jähriger Junge als tatverdächtig ermittelt worden.

Als weiterer Teilnehmer an der Auseinandersetzung ist ein 13-Jähriger festgestellt worden.

Es wurden zwei Handys sichergestellt, die jetzt ausgewertet werden.

Die Ermittlungen zu den weiteren Beteiligten dauern an.

Die Ermittlungen ergaben auch, dass es zu einem zufälligen Zusammentreffen der beiden Jugendgruppen im Bereich des Hauptbahnhofes kam. Eine Person aus der „Opfergruppe“ kannte eine Person aus der „Tätergruppe“. Sein Gruß in Richtung des Bekannten wurde jedoch als Provokation gedeutet. Im Anschluss kam es zu der Auseinandersetzung.

Nach bisherigen Ermittlungen hatte die Gruppierung der Angreifer eine Größe von zehn bis fünfzehn Jungen. Sie waren im Alter von 12 bis 14 Jahren und von nichtdeutscher Staatsangehörigkeit. (tg)





Stand: 02.01.2018, 13:40 Uhr

Ermittlungen wegen Landfriedensbruch - Zeugenaufruf
 
Die Dresdner Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen wegen Landfriedensbruch nach einer Auseinandersetzung an der Prager Straße übernommen und sucht Zeugen, welche den Vorfall beobachtet haben.

Am Samstagabend waren sechs Jugendliche im Alter von 14 bis17 Jahren im Bereich der Haltestelle Hauptbahnhof Nord von einer Gruppe von etwa 15 Personen angegriffen worden. Dabei wurden sie geschlagen und getreten. Zudem hatte ein 17-Jähriger eine Stichverletzung erlitten.

Zwischenzeitlich konnten die geschädigten Jugendlichen vernommen werden. Demnach sind die Angreifer etwa 12 bis 15 Jahre alt. Einer war etwas älter, etwa 16 Jahre alt. Die Gruppe wurde vom Aussehen her als südländisch/nordafrikanisch/arabisch beschrieben. Fast alle trugen Trainingsanzüge bzw. Jogginghosen und Basecaps. Sie sprachen deutsch.

Nach Aussagen der Geschädigten befanden sich im Haltestellenbereich etwa 30 Personen, welche die Auseinandersetzung beobachtet haben müssten. Die Polizei bittet daher dringend diese Zeugen, sich zu melden.
Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen. (ju)



 
Stand: 01.01.2018, 08:40 Uhr

Besonders schwerer Fall des Landfriedensbruchs
 
Eine Gruppe von 6 Jugendlichen (m/14-17 Jahre alt, Deutsche) war zu Fuß in Richtung Straßenbahnhaltestelle Hauptbahnhof-Nord unterwegs, als sie von einer Gruppe Jugendlicher (ca. 15 Personen, arabisches Aussehen, Nationalität nicht bekannt) grundlos provoziert wurden. Plötzlich fiel die größere Gruppe über die 6 Jugendlichen her und schlugen auf sie ein. Zwei Jugendliche (17, 15) wurden auch mit Stichwaffen (vermutlich Messern) angegriffen. Der 17-Jährige erlitt dabei einen Lungeneinstich und musste schwerverletzt in ein Krankenhaus verbracht werden. Die größere Gruppe flüchtete schließlich in Richtung Hauptbahnhof und entkam unerkannt.

Weitere Informationen

  • Quelle: Polizeidirektion Dresden
Letzte Änderung am Donnerstag, 18 Januar 2018 01:35
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