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Sonntag, 13 Mai 2018 19:38

Tötungsdelikt – Ermittlungen dauern an

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Gebäude Gebäude Polizeidirektion Dresden
Zeit: 12.05.2018, 09.40 Uhr 
Ort: Dresden-Kaditz
 
Stand: 15.05.2018, 15:18 Uhr
 
Im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt in Kaditz und den gestrigen Geschehnissen in der Königsbrücker Heide dauern die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei an.

Nachdem der 33-Jährige von Spezialkräften leblos im Dachgeschoss eines leerstehenden Hauses festgestellt wurde, laufen heute die Untersuchungen vor Ort. Die Ermittlungen hierzu werden von der Görlitzer Kriminalpolizeiinspektion geführt. Wie bereits gestern informiert, deuten die Umstände darauf hin, dass sich der Mann selbst das Leben genommen hat. Unter anderem fanden die Beamten direkt neben dem Toten einen Revolver. Eine Obduktion des Leichnams soll die genaue Todesursache klären.

Ermittlungen der Dresdner Kriminalpolizei haben zwischenzeitlich ergeben, dass der Mann am vergangenen Freitag einen Revolver aus einem Schützenverein in Klotzsche gestohlen hatte. Dabei handelt es sich um die Waffe, die bei dem Toten gefunden wurde.

Weiterhin haben die Kriminalisten in der Wohnung des 33-Jährigen ein Schriftstück aufgefunden, indem er sich selbst als Opfer polizeilicher Willkür sieht. Dahingehend benannte er insbesondere die gegen ihn getroffenen polizeilichen Maßnahmen am 10. Mai 2018. Als Reaktion kündigte er an, gezielt die Verantwortlichen (die Polizei) zur Rechenschaft zu ziehen.

Im Zusammenhang mit den gestrigen Einsatzmaßnahmen wurden drei Spezialfahrzeuge der Polizei beschädigt. Gleichzeitig erfüllten die besonders ausgerüsteten Wagen ihren Zweck. Die Einsatzkräfte blieben bei diesem Beschuss unverletzt. (ml)




Stand: 14.05.18, 22:09 Uhr

Gesuchter 33-Jähriger ist tot

Der wegen eines Tötungsdeliktes gesuchte Robert K. (33) ist tot. Polizeibeamte stellten den Mann leblos in einem leerstehenden Gebäude in der Königsbrücker Heide fest.

Die Beamten durchsuchten seit dem Morgen ein Waldgebiet bei Königsbrück nach dem Flüchtigen. Während der Maßnahmen schoss der Mann aus einer verfallenen ehemaligen Kaserne heraus mehrfach auf die Einsatzfahrzeuge. Polizisten umstellten in der Folge das Gebäude und sicherten den Bereich ab.

Interventionskräfte versuchten anschließend erfolglos, mit dem Mann in Kontakt zu treten. Am Nachmittag drangen Spezialkräfte in das Objekt ein. In der Folge kam es zu einem Schusswechsel, bei dem ein Polizist und ein Diensthund verletzt wurden. Der Gesuchte verschanzte sich daraufhin im Dachgeschoss.

Gegen 21.00 Uhr stellten die Spezialkräfte den Mann leblos im Dachgeschoss des Hauses fest. Die Umstände deuten darauf hin, dass er sich selbst das Leben genommen hat.

Mehr als 650 Polizeibeamte waren an den Fahndungsmaßnahmen beteiligt. Allein heute waren 270 Beamte im Bereich der Königsbrücker Heide im Einsatz, darunter Spezialeinsatzkräfte des Bundes sowie der Länder. (ml)



 
Stand: 14.05.18, 09:30 Uhr

Fahndung nach 33-Jährigen fortgesetzt
 
Die Dresdner Polizei sucht weiterhin nach dem 33-jährigen Robert K. aus Dresden.

Im Zuge der Fahndungsmaßnahmen durchsuchen Beamte im Zusammenwirken mit Spezialkräften aus Sachsen-Anhalt, Brandenburg, der sächsischen Polizei sowie der Bundespolizei seit den Morgenstunden ein Waldgebiet bei Königsbrück. Dabei kommt auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz.

Der Mann konnte bislang nicht ausfindig gemacht werden. Sein aktueller Aufenthaltsort ist nach wie vor unbekannt.

Gegen den 33-Jährigen wird wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts zum Nachteil einer 75-jährigen Dresdner Seniorin im Stadtteil Kaditz am vergangenen Samstag ermittelt.

Hinweis:
Es muss davon ausgegangen werden, dass der Gesuchte bewaffnet ist. Eine potentielle Gefahr ist nicht auszuschließen. (ir)



 
Stand: 13.05.18, 15:46 Uhr
 
Suche nach 33-Jährigen dauert an
 
- Öffentlichkeitsfahndung -
 
Die Polizei fahndet öffentlich nach einem 33-Jährigen, der des Tötungsdeliktes zum Nachteil einer 75-jährigen Dresdnerin verdächtig ist.

Bei dem Gesuchten handelt es sich um Robert K. aus Dresden.
Der 33-Jährige ist ca. 185 cm groß und von schlanker, sportlicher Gestalt. Er hat kurze, dunkle Haare und dunkelbraune Augen. Er trägt ein Basecape und führt unter anderem einen tarnfarbenen Rucksack mit.

Gefahndet wird ebenfalls nach einem weißen VW Caddy (KM-D 574), welcher möglicherweise durch ihn genutzt wird.

Die Polizei fragt:

Wer kann Angaben zum aktuellen Aufenthaltsort des Mannes geben?
Hinweise nimmt die Dresdner Polizei unter der Rufnummer
(0351) 483 22 33 entgegen.


Hinweis:

Es muss davon ausgegangen werden, dass der Mann bewaffnet ist. Eine potentielle Gefahr ist nicht auszuschließen. (tg)



Stand: 13.05.18, 15:46 Uhr

Tötungsdelikt

Die Polizeidirektion Dresden und die Staatsanwaltschaft Dresden ermitteln seit gestern wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes zum Nachteil einer 75-jährigen Dresdnerin. Tatverdächtig ist ein 33-jähriger Mann, der sich derzeit auf der Flucht befindet.

Gestern vernahmen Anwohner Lärm aus einer Wohnung der Waldemarstraße und informierten die Polizei. Als die Einsatzkräfte die Wohnung öffneten, fanden sie die 75-jährige Mieterin mit Stichverletzungen tot auf.

In den Fokus der Ermittler geriet ein Hausbewohner. Im Zuge der Fahndung nach den 33-Jährigen durchsuchten am Abend Spezialeinsatzkräfte auch das Haus seiner Eltern in Königsbrück. Sie konnten den Gesuchten jedoch nicht finden.

Aktuell ist der 33-Jährige unbekannten Aufenthaltes. Die Fahndung nach ihm dauert an.

Bereits zwei Tage zuvor (Donnerstag, 10. Mai 0218) gab es in der Wohnung des Gesuchten ein Polizeieinsatz. Anwohner hatten die Polizei alarmiert, da der 33-Jährige in seiner Wohnung randalierte. Die Einsatzkräfte fanden den Mann im stark alkoholisierten Zustand vor. Da er sich aggressiv verhielt, verbrachte er die folgende Nacht im Gewahrsam der Dresdner Polizei.

In der Wohnung des Mannes hatten die Beamten am Donnerstag zudem mehrere Waffen festgestellt, welche die Polizei vorsorglich in Verwahrung nahmen. Der 33-Jährige ist Sportschütze und besitzt eine Waffenbesitzkarte für die Waffen. Die Ermittler informierten in der Folge die Waffenbehörde der Stadt Dresden über das Vorkommnis. (tg)

Weitere Informationen

  • Quelle: Polizeidirektion Dresden
Letzte Änderung am Mittwoch, 16 Mai 2018 00:28
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