Das Stadt- und Regionalportal

Donnerstag, 11 Oktober 2018 00:09

Skelettfund – Gesicht des Toten rekonstruiert

Artikel bewerten
(3 Stimmen)
Zeit: 03.10.2018, 15.00 Uhr
Ort: Rabenau, OT Oelsa


Stand: 05.04.2019, 10:45 Uhr

Im Fall des Skelettfundes Anfang Oktober 2018 in der Dippoldiswalder Heide ist das Gesicht des Toten rekonstruiert worden.

In den zurückliegenden Wochen haben Experten des Landeskriminalamtes Sachsen-Anhalt in Magdeburg eine Gesichtsrekonstruktion durchgeführt. Im Ergebnis liegt nunmehr ein Bild vor. Von dessen Veröffentlichung erhoffen sich die Ermittler Hinweise zur Identität des Toten.

Untersuchungen ergaben zudem, dass der Mann zum Sterbezeitpunkt zwischen 12 und 17 Jahre alt war und mittel- bis dunkelblonde Haare hatte. Weiterhin wurde bei dem Skelett eine Kette aus Naturfaserband mit vier Kugeln gefunden.

Die Polizei fragt: Wer kann Angaben zur abgebildeten Person machen? Wer kann Angaben zur abgebildeten Kette machen, die bei dem Toten aufgefunden wurde?



 
Stand: 12.10.2018, 13:04 Uhr
 
 

Erste Ergebnisse der rechtsmedizinischen Untersuchung
 
Im Zusammenhang mit dem Fund eines menschlichen Skeletts in der Dippoldiswalder Heide liegen erste Ergebnisse der rechtsmedizinischen Untersuchung vor (siehe auch Medieninformation der Polizeidirektion Dresden Nr. 588/18 vom 10.10.2018).

Demnach handelt es sich bei dem Skelett um die menschlichen Überreste einer Frau, eher jugendlichen Alters.

Hinweise auf Gewalteinwirkung waren nicht erkennbar. Die Todesursache sowie die Liegezeit konnten nicht bestimmt werden.

Mit Blick auf den Zahnstatus und der DNA dauern die Untersuchungen an.

Aufgrund der bisher vorliegenden Ergebnisse konnte das Skelett keinem aktuellen Vermisstenfall zugeordnet werden.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an. (ml)




Stand: 10.10.2018, 12:21 Uhr

Menschliches Skelett gefunden
 
Am vergangenen Mittwoch hat ein Pilzsammler ein menschliches Skelett in der Dippoldiswalder Heide unweit des Waldstadions Oelsa gefunden.

Kriminalisten untersuchten die sterblichen Überreste. Im Ergebnis der Tatortarbeit ließen sich weder Alter, Geschlecht noch Liegezeit bestimmen.

In den kommenden Tagen wird eine rechtsmedizinische Untersuchung stattfinden. Dabei werden insbesondere der Zahnstatus sowie eine DNA-Untersuchung im Fokus stehen. Zum Ergebnis wird die Polizei informieren.

Aktuell prüfen die Kriminalisten sowohl regionale, als auch überregionale Vermisstenfälle.

Die Kriminalpolizei ermittelt derzeit wegen nichtnatürlichen Todes. (ml)

Weitere Informationen

Letzte Änderung am Samstag, 06 April 2019 22:47
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok