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Montag, 22 August 2016 23:51

Sächsische Schweiz: Basteiaussicht

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- Auswertung der Untersuchungsergebnisse an den Bohrkernen und am Fels liegt vor -

Mit Pressemittelung vom 16. Juni 2016 informierte der SIB, dass auf Grund der Ergebnisse aus den bislang durchgeführten Felssicherungsarbeiten weitergehende Untersuchungen sowie zusätzliche Planungsschritte und Maßnahmen zur Felssicherung notwendig werden.

Die aktuellen Untersuchungen am Fels sowie an den Bohrkernen, die im Juli 2016 durchgeführt wurden, umfassten jeweils Ultraschallmessungen in Verbindung mit der Ermittlung von mechanischen Eigenschaften an den Bohrkernproben im Labor. Mit Hilfe dieser Daten konnten Rückschlüsse auf das mechanische Verhalten des untersuchten Felsbereiches gezogen werden. Die Untersuchungsergebnisse weisen aus, dass im Bereich zwischen 8 und 16 Metern unterhalb der Basteiaussicht Felspartien mit geringer Festigkeit vorhanden sind.

Nach Vorlage und Auswertung der geschilderten Untersuchungsergebnisse am Fels und an den Bohrkernen werden derzeit verschiedene Varianten für weitere Sicherungsmaßnahmen untersucht und erarbeitet. Diese sind mit den zuständigen Genehmigungsbehörden abzustimmen, für die Realisierung ist ein naturschutzrechtliches Befreiungsverfahren erforderlich.

Die Umsetzung weiterer Maßnahmen nach Vorliegen der behördlichen Genehmigungen und der naturschutzrechtlichen Befreiung ist zügig geplant. Zielstellung ist die Fertigstellung im ersten Halbjahr 2017. Die vorderen zehn Meter der Basteiaussicht sind deshalb weiterhin nicht begehbar.

Der Tourismusverband Sächsische Schweiz und die Nationalparkverwaltung weisen darauf hin, dass alle anderen Höhepunkte im Basteigebiet wie die weltberühmte Basteibrücke, die Felsenburg Neurathen mit ihren vielen spektakulären Ausblicken und das Berghotel Bastei mit Restaurant ohne Einschränkung zugänglich sind. Vor allem die zahlreichen nahezu gleichwertigen Aussichten im Umfeld der Bastei, die sonst ein wenig im Schatten der berühmten Aussichtkanzel stehen, wie die „Tiedgeaussicht“ und das sogenannte „Kanapee“ bieten Vergleichbares für Auge und Herz und sind leicht erreichbar direkt am Abstieg nach Kurort Rathen kurz unterhalb der Basteibrücke.

Weitere Informationen

  • Quelle: SIB - Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement
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