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Dienstag, 06 September 2016 00:11

Dresden: Albertbrücke nach Sanierung wieder offen

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Der Erste Bürgermeister Detlef Sittel hat heute, 5. September, um 10 Uhr zusammen mit dem stellvertretenden Leiter des Straßen- und Tiefbauamtes Gunther Hentschelmann, dem Abteilungsleiter Verkehr im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Bernd Slabotny, dem Geschäftsführer der ARGE Albertbrücke Thomas Alscher und dem Vorstand Betrieb und Personal der Dresdner Verkehrsbetriebe AG Lars Seiffert die sanierte Albertbrücke für den Verkehr freigegeben. Nur die östliche Fahrspur der Hoyerswerdaer Straße bleibt zwischen Carusufer und Melanchthonstraße noch bis zum 23. September 2016 für den Autoverkehr gesperrt. Die Umleitung erfolgt über das Carusufer.

Seit April 2014 wurde die baufällige Albertbrücke saniert und um 3,60 Meter auf 22,20 Meter verbreitert. Damit bietet sie jetzt neben dem größeren Gleisabstand von drei Metern auf jeder Seite einen 4,10 Meter breiten Rad- und Fußweg. Neben der Albertbrücke wurden die angrenzenden Plätze Rosa-Luxemburg-Platz und Sachsenplatz an den neuen Querschnitt angepasst und grundhaft ausgebaut.

Die Arbeiten auf der Brücke verliefen in drei Bauabschnitten. Zuerst wurde für die Straßenbahn ein Behelfsgleis auf der stadtwärtigen Seite gebaut. Anschließend konnte die landwärtige Brückenhälfte saniert und verbreitert werden. In der dritten Phase wechselte die Straßenbahn auf das neue Gleis und es folgte der Ausbau der stadtwärtigen Brückenseite. Parallel wurden die öffentliche Beleuchtung, die Verkehrssignale und die Versorgungsleitungen erneuert. Die Hauptbauleistungen führte eine Arbeitsgemeinschaft der Hentschke Bau GmbH und Sersa GmbH aus.

Im Zuge der Brückensanierung konnte auch die Verkehrssituation auf der Güntzstraße zwischen dem Sachenplatz und der Dürerstraße verbessert werden. Der Radweg vom Sachsenplatz kommend führt jetzt auf der Straße entlang bis zur Dürerstraße. Damit hat sich der Gefahrenpunkt vor dem Altenheim entschärft. Radfahrer haben nun einen Radstreifen mit einer Breite von 2,10 Metern zur Verfügung.

Die Kosten des Bauvorhabens beliefen sich für die Landeshauptstadt Dresden auf 20 Millionen Euro. Davon waren 13,4 Millionen Euro Fördermittel des Freistaates Sachsen. Darüber hinaus investierten die Dresdner Verkehrsbetriebe für die Erneuerung ihrer Anlagen 6,6 Millionen Euro. Die Modernisierung der Versorgungsleitungen von Drewag, Stadtentwässerung Dresden, Telekom, Kabel Deutschland und Vodafone kostete die Unternehmen insgesamt 1,5 Millionen Euro.

Weitere Informationen

  • Quelle: Landeshauptstadt Dresden - www.dresden.de
Letzte Änderung am Dienstag, 06 September 2016 00:30
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