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Freitag, 18 September 2015 18:21

Landesbühnen Sachsen feiern Richtfest ihrer neuen Theaterwerkstätten

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Kunstministerin Stange: Neubau schafft würdige Unterbringung der Werkstatt und verbesserte Arbeitsbedingungen für die Handwerker und Künstler

Der Neubau der Theaterwerkstätten für die Landesbühnen Sachsen kommt voran. Heute wurde in Radebeul Richtfest gefeiert. Im März 2016 soll der Neubau fertiggestellt sein. Mit den neuen Werkstätten werden deren derzeit noch völlig unzureichende Bedingungen beendet und zugleich der Campus der Landesbühnen am Stammhaus in Radebeul baulich vollendet. Das Projekt kostet insgesamt 6,9 Millionen Euro. In das neue Gebäude ziehen im März kommenden Jahres rund 17 Mitarbeiter von der anderen Seite der Meißner Straße mit der Ausstattungsabteilung, dem Malsaal, der Tischlerei, der Schlosserei, der Dekorationswerkstatt sowie dem Fuhrpark ein.

Sachsens Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange erklärt zum heutigen Richtfest: „Ich bin sehr froh, dass dieses wichtige Projekt für die Landesbühnen jetzt auf einem guten Weg ist. Leider haben die politischen Diskussionen um die Zukunft der Landesbühnen Sachsen in der letzten Legislatur für eine unnötige Verzögerung gesorgt. Dadurch waren wichtigen Investitionsentscheidungen wie auch der dringend notwendige Neubau des Werkstättenkomplexes in Frage gestellt worden.“

Als mobiles Theater für Sachsen wirken die Landesbühnen mit ihren vier Sparten in die Kulturräume des Freistaates Sachsen hinein, so die Ministerin. Das sei der Wesenskern einer Landesbühne, auch wenn sie mit dem Stammhaus in Radebeul und der Felsenbühne in Rathen über zwei feste Spielorte verfüge. Mit ihrem Engagement in den ländlichen Kulturräumen würden die Landesbühnen das regionale Theaterangebot in der Fläche ergänzen. „Speziell möchte ich aber auch das Wirken der Landesbühnen im Bereich der kulturellen Bildung hervorheben, die der Theaterleitung besonders am Herzen liegt. Die Theaterarbeit für Kinder und Jugendliche und die Zusammenarbeit mit Schulen haben sich unterdessen zu einer Kernkompetenz des Theaters entwickelt“, lobt Kunstministerin Stange. Das alles sei ohne gut funktionierende Werkstätten jedoch undenkbar. „Sie sind die technisch-künstlerische Basis für jede Produktion, für jeden einzelnen Theaterabend. Nur wem der berühmte Blick hinter die Kulissen schon einmal vergönnt war, der weiß einzuschätzen, welche technische, handwerkliche und künstlerische Kärrnerarbeit mit jeder Aufführung verbunden ist. Umso mehr bin ich jetzt froh darüber, dass die Werkstätten mit dem Neubau eine moderne Unterbringung finden, sich die Arbeitsbedingungen für das dort beschäftigte Personal bald erheblich verbessern und die nicht mehr zeitgemäßen Zustände bald der Vergangenheit angehören werden.“

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  • Quelle: SMWK - Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst
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